Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut
Sperrzonen eingerichtet
Amberg-Sulzbach. Am Freitag, den 11.September 2026, wurde in einem Bienenstand bei Urspring (Hirschau) der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Darauf verweist das Veterinäramt. Um den Ausbruchbetrieb wurde eine Sperrzone von eineinhalb Kilometern eingerichtet. Von dieser Sperrzone sind folgende Gemeinden mit Ortsteilen betroffen:
Amberg Ortsteil Bernricht, Hahnbach Ortsteil Felsenkappelle und Höhengau, Freudenberg Ortsteil Immenstetten und Schwand, Hirschau Ortsteil Steiningloh, Schwärzermühle, Urspring, Urspringmühle, Krondorf und Mittelmühle. Für alle Bienenhaltungen innerhalb der Sperrzone gilt gemäß Bienenseuchenverordnung ab sofort Folgendes:
- Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich zu untersuchen; diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des verseuchten Bienenstandes zu wiederholen.
- Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.
- Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.
- Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.
Imker, welche eine Bienenhaltung in diesem Gebiet betreiben, haben dies umgehend beim Veterinäramt unter Angabe von genauen Standortdaten und der Zahl der Völker zu melden.
Quelle: Dr. Arvid Stelter