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02.08.2026

Brand auf dem Johannisberg unter Kontrolle

, aber nicht gelöscht!

Der Brand auf dem Johannisberg (Gemeinde Freudenberg) ist unter Kontrolle, jedoch nicht endgültig gelöscht. 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, BRK, Bergwacht und THW sind seit heute Morgen um 5.30 Uhr im Einsatz, um die vielen Bodenfeuer zu löschen.

Für die Einsatzkräfte stellen umstürzende Bäume und herabfallende Baumteile eine Gefahr dar, ebenso wie die Glutnester am Boden. Den sieben verletzten Feuerwehrleuten geht es gut, keiner von ihnen befindet sich im Krankenhaus. Neue Verletzte sind glücklicherweise nicht zu vermelden.

Die Prognose für die weitere Brandbekämpfung ist trotz der heute zu erwartenden sommerlichen Temperaturen laut Führungskräften vor Ort positiv. Die Hoffnung liegt darauf, dass es wenig Wind geben wird, der schwelende Glutherde wieder entfachen könnte.

Die Kirche auf dem Johannisberg ist gesichert, ein Kirchgang ist jedoch nicht möglich. Die Kirche ist wie sämtliche Wanderwege und Zufahrtswege im 5,7 Hektar umfassenden Schadensgebiet gesperrt. Für die Bevölkerung besteht jedoch keine Gefahr. Die Schmie-Alm auf der anderen Bergseite liegt außerhalb des Sperrgebiets und ist davon nicht betroffen.

Auch die Kreisstraße AS 29 zwischen Freudenberg und Bühl ist weiterhin gesperrt. Eine Umleitung über die AS 18 ist eingerichtet.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Amberg-Sulzbach bleibt den ganzen Sonntag über aktiv und führt regelmäßige Lagebesprechungen durch. Geplant ist, die Einsatzleitung ab heute Nacht an die zuständigen Feuerwehren zu übergeben, die auch in den nächsten Tagen noch mit Löscharbeiten zugange sein werden. Artikel 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes ist weiterhin ausgerufen; der Katastrophenfall liegt jedoch nicht vor.

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