Brand auf dem Johannisberg
Aktuelles von der Lagebesprechung um 14 Uhr
Das Feuer ist unter Kontrolle, der Berg gesichert, Schutzstreifen sind angelegt und die Bewässerung der Brandfläche läuft wie geplant weiter.
Nach jetziger Planung wird sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Amberg-Sulzbach gegen Abend zurückziehen und die weiteren Löschnacharbeiten an die zuständigen Feuerwehren abzugeben. Artikel 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes wird zeitgleich aufgehoben.
Aktuell kämpfen noch rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, BRK, Bergwacht und THW gegen Schwelbrände und Glutnester. Die Helferinnen und Helfer werden mit warmen Mahlzeiten und Getränken versorgt. Glücklicherweise sind keine weiteren verletzten Personen zu melden. Die sieben Personen, die sich bei der Bekämpfung des Feuers Verletzungen zugezogen hatten, sind wohlauf.
Die Örtliche Einsatzleitung ruft Fußgänger, Fahrradfahrer und Schaulistige dringend dazu auf, dem Berg fernzubleiben, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen oder die Einsatzkräfte zu behindern. Die Kirche auf dem Johannisberg ist wie sämtliche Wanderwege und Zufahrtswege im 5,7 Hektar umfassenden Schadensgebiet gesperrt.
Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. Die Schmie-Alm auf der anderen Bergseite liegt außerhalb des Sperrgebiets und ist davon nicht betroffen.
Auch die Kreisstraße AS 29 zwischen Freudenberg und Bühl ist weiterhin gesperrt. Eine Umleitung über die AS 18 ist eingerichtet.