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21.05.2026

Berufswahl im Schnelldurchlauf

Beim Job-Speed-Dating im Landratsamt knüpfen Jugendliche und Betriebe erste Kontakte

Amberg-Sulzbach. Zehn Minuten können reichen, um die eigene berufliche Zukunft ins Rollen zu bringen. Beim zweiten „Speed-Dating zur Berufsorientierung – Schüler meets Betrieb“ trafen Jugendliche aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach auf 30 Unternehmer aus der Region, direkt, unkompliziert und ohne langes Bewerbungsschreiben. Statt steifer Vorstellungsgespräche standen kurze, persönliche Begegnungen im Mittelpunkt, bei denen schnell klar wurde, ob die Chemie stimmt.

An kleinen Tischgruppen kamen Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe mit Vertretern aus Handwerk, Industrie, Dienstleistung und sozialen Berufen ins Gespräch. Dabei ging es um Ausbildungsplätze, Praktika, Karrierechancen, und vor allem um den ersten persönlichen Eindruck.

Landrat Richard Reisinger begrüßte die Teilnehmer zum Auftakt und lobte das Format als zeitgemäße Form der Berufsorientierung. „Das trifft absolut den Zeitgeist: keine langen Reden, sondern direkt ins Gespräch kommen. Und wenn man spürt, dass ein Betrieb oder eine Branche nicht passt, wartet wenige Minuten später schon die nächste Chance“, sagte Reisinger.

Die lockere Atmosphäre kam bei Jugendlichen wie Betrieben gleichermaßen gut an. Viele Unternehmen nutzten die Gelegenheit, sich als moderne Arbeitgeber zu präsentieren und frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt zu treten.

Auch Regionalmanagerin Katharina Schenk zog ein positives Fazit des zweiten Job-Speed-Datings: „Genau diese direkten Begegnungen machen Berufsorientierung greifbar. Die Jugendlichen bekommen echte Einblicke und die Betriebe können zeigen, was ihre Berufe und Unternehmen besonders macht.“

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Meinen Heimatberuf kennenlernen“ des Regionalmanagements Amberg-Sulzbach in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Bereits die Premiere im vergangenen Jahr hatte gezeigt, dass aus kurzen Gesprächen schnell konkrete Perspektiven entstehen können, von Praktika bis hin zu späteren Ausbildungsplätzen.

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