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06.10.2026

Maxl als Erfolgsgeschichte

Spielebus des Landkreises kam wieder sehr gut an

Amberg-Sulzbach. 1000 Kilometer und rund 600 zufriedene Kinder: Der Spielebus Maxl war auch in diesem Jahr wieder im gesamten Landkreis unterwegs und sorgte für jede Menge Spaß, Action und gute Stimmung. Der Spielebus der Kommunalen Jugendarbeit (KoJa) Amberg-Sulzbach und des Kreisjugendrings (KJR) hat auf seiner Tour heuer rund 1000 Kilometer zurückgelegt, er brachte Spiel, Bewegung und Gemeinschaft direkt zu den Kindern vor Ort. „Insgesamt waren etwa 600 Kinder bei den verschiedenen Aktionen mit dabei“, freute sich Anita Kinscher, Projektleiterin und pädagogisch-organisatorische Begleiterin beim Spielebus im Landkreis Amberg-Sulzbach, ebenso wie die kommunale Jugendpflegerin Nadine Wagner. Zum Abschluss der Saison ist ihr vor allem wichtig zu erwähnen: „Acht Ehrenamtliche begleiteten den Spielebus und sorgten an den verschiedenen Stationen für ein abwechslungsreiches Programm - eine wirklich starke Unterstützung für das Team.“

Dreimal wurde der Spielebus unterwegs vom Regen erwischt – der guten Laune tat das keinen Abbruch. Die Jugendbeauftragten der Kommunen waren bei fast allen Orten dabei und unterstützten die Aktionen tatkräftig. Das diesjährige Motto „Komm, lass mal die Welt retten!“ orientierte sich am Leitbild des Landkreises Amberg-Sulzbach, beschreibt Nadine Wagner die Absicht. „Gleichzeitig griffen wir Themen auf, die Kinder aktuell beschäftigen und umtreiben – beispielsweise Klima, Umwelt und die Frage, wie die Zukunft gestaltet werden kann.“ Dabei ging es nicht darum, mit erhobenem Zeigefinger zu vermitteln, sondern gemeinsam aktiv zu werden, Spaß zu haben und ganz konkret etwas zu bewegen. „Das Thema wurde so spielerisch und praktisch in die Aktionen des Spielebusses eingebunden.“

Besonderes Highlight, so die Bilanz, war die gemeinsame Baum-Aktion: Insgesamt wurden 26 Apfelbäume im Landkreis gepflanzt, finanziert über das Leitbild des Landkreises Amberg-Sulzbach. Auch die jeweiligen Bürgermeister der Gemeinden waren bei den Pflanzaktionen mit dabei und packten gemeinsam mit den Kindern an. Ein wichtiger Nebeneffekt: „So entstanden spannende Gespräche auf Augenhöhe, und Barrieren bauten sich ab.“ Für viele Kinder war das Pflanzen des eigenen Baumes ein besonderes Erlebnis: Mit den eigenen Händen etwas zu schaffen, das über viele Jahre wachsen und später sogar Früchte tragen wird, das bleibt in Erinnerung. Die 26 Apfelbäume seien damit ein sichtbares und nachhaltiges Zeichen des Spielebus-Sommers 2026.

Der persönliche Eindruck von Anita Kinscher: „Es freut mich immer zu sehen, wie dankbar die Kids sind, dass wir zu ihnen kommen. Es ist super wichtig, dass wir direkt vor Ort sind und somit allen Kids die Möglichkeit bieten, dabei zu sein.“ Und ihre Kollegin Nadine Wagner schwärmt: „Der Spielebus war auch in diesem Jahr ein Highlight und wir freuen uns schon aufs kommende - Dank an alle Kommunen für die tolle Zusammenarbeit.“

Doch auch beim Kreisjugendring hat man die Tour 2026 mit Interesse verfolgt. Vorsitzender Henner Wasmuth erklärt uns den Erfolg: „Die Grundidee war ganz einfach - wir wollten den Kindern zeigen, dass Nachhaltigkeit unglaublich viel Spaß macht und gar kein trockenes Thema sein muss. Die Begeisterung der Kinder bei den Aktionen und ihr Stolz beim Pflanzen der Apfelbäume sind für uns die schönste Bestätigung überhaupt.“ Und seine Kollegin, Geschäftsführerin Christine Frankerl, sieht es ähnlich: „Wir sind unglaublich stolz darauf, was wir zusammen mit der KoJa auf die Beine gestellt haben. Es war ein rundum gelungenes Angebot, bei dem die Kinder spielerisch und mit richtig viel Action an wichtige Zukunftsthemen herangeführt wurden. Die neugepflanzten Apfelbäume sind jetzt das beste Symbol dafür, wie viel Freude und bleibenden Wert diese Sommertour geschaffen hat.“

Fazit der Veranstalter: Es war im wahrsten Sinne ein Sommer, der bleibt. 600 Kinder, 1000 Kilometer, acht Ehrenamtliche, 26 gepflanzte Apfelbäume und jede Menge gemeinsame Erlebnisse – der Spielebus habe gezeigt, dass Umweltbewusstsein, Gemeinschaft und Spaß bestens zusammenpassten.

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