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01.07.2022

Happy birthday!

50 Jahre Landkreis Amberg-Sulzbach.

Liebe Landkreisbewohnerinnen und Landkreisbewohner,

wir feiern heute Geburtstag!

Am 1. Juli vor 50 Jahren wurden im Zuge der Gebietsreform in Bayern viele kommunale Grenzen neu gezogen und Gemeinden zu größeren Verwaltungseinheiten zusammengeschlossen. Auch unser Landkreis Amberg-Sulzbach mit seinen 27 Gemeinden ist damals neu gebildet worden.

Sicher gab es dafür nicht nur Beifall, denn viel Gewohntes und Vertrautes wurde aufgelöst, Neues kam hinzu. Doch heute haben wir allen Grund zur Freude und Dankbarkeit! Denn wirtschaftlich, strukturell und kulturell ist das Amberg-Sulzbacher Land hervorragend aufgestellt. Jetzt geht es darum, den Wohlstand in unserer Region zu bewahren und die Prosperität mit den ökologischen Zielen sinnvoll und nachhaltig zu vereinen.

Was mich persönlich ganz besonders freut, ist das große soziale Miteinander im Kreistag wie im Landkreis, das wir vielfach bewiesen haben. Wenn es drauf ankommt, ist auf uns Verlass! Das macht uns stark und ist das schönste Geschenk, das wir uns zum 50. Geburtstag des Landkreises Amberg-Sulzbach schenken können. Herzlichen Dank dafür!

Glück auf wünscht Ihnen


Ihr Landrat

Richard Reisinger


Landrat und Altlandräte ziehen eine positive Bilanz

In den 50 Jahren seit der Gebietsreform in Bayern (1972-1978) hat der „neue“ Landkreis Amberg-Sulzbach mit seinen nunmehr 27 Städten und Gemeinden eine ansehnliche Entwicklung vollzogen. „Wir sind heute wirtschaftlich und strukturell stabil und resilient. Viele haben am Aufbau der neuen Struktur mitgearbeitet: politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Akteure gepaart mit viel ehrenamtlichem Engagement der zivilen Bürgerschaft. Und in Krisenzeiten haben wir immer wieder ein starkes soziales Miteinander erfahren dürfen“, betont Landrat Richard Reisinger. Die zu Beginn der Reform als oftmals zu groß erachteten neuen Einheiten haben sich als praxistauglich und effizient erwiesen. „Gleichwohl es anfangs auch viel Unmut gegeben hat, sollten wir nach 50 Jahren eine durchweg positive Bilanz ziehen. Ich sage das bestimmt nicht unreflektiert, da ja meine Heimatstadt Sulzbach-Rosenberg einen eigenen Landkreissitz stellte und dieser Verlust vor allem in der älteren Generation als schon noch schmerzlich empfunden wird.“

„Das Besondere an unserem Landkreis ist, dass wir uns selber als nicht besonders erachten. Positiver ausgedrückt: Wir dürfen in einer Heimat leben, in der die Vielfalt der Natur, kulturelles Erbe und wirtschaftlich-dynamischer Fortschritt sowie gesellschaftliches Engagement miteinander harmonieren und sich ergänzen. Amberg-Sulzbach: Da bin ich daheim!“

Ihr Landrat Richard Reisinger

Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach seit 1. Mai 2008

„Mit sehr großer Freude gratuliere ich unserem Landkreis zum goldenen Jubiläum und zu seiner guten Entwicklung, die in ganz Bayern große Anerkennung findet. Insbesondere auch dafür, dass ein echtes Landkreis-Bewusstsein gewachsen ist und auch nicht vergessen ist, dass die Anfänge nicht leicht gewesen sind.  Daher empfinde auch ich große Dankbarkeit für die mutige Bewältigung von Krisen und die Kreativität bei der Förderung von vielen Werten in Kultur und Gesellschaft. Das zuversichtliche „Glückauf“ unserer Bergleute und Gottes Segen mögen unseren Landkreis auch in Zukunft begleiten.

Ihr Altlandrat Dr. Hans Wagner

Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach vom 1. Mai 1978 - 30. April 2002

Die Entscheidung, vor 50 Jahren ein wirkungsvolleres, überschaubares Miteinander zu gestalten, war richtig! Das Gemeinsame wurde gestärkt, gebündelt und für alle ein Mehr erreicht. Die einmalige Lage zwischen zwei Truppenübungsplätzen, mittig die kreisfreie Stadt Amberg, formten unseren erfolgreichen Landkreis. Aus meinem Begriff „das Amberg-Sulzbacher-Land“ entwickelten wir uns prächtig und wurden bundesweit im Vergleich auch wirtschaftlich eine starke Aufsteigerregion. In meinen fast 20 Jahren als MdL, dann als Landrat, war mir wichtig, die Einzigartigkeit und Stärken zu fördern. So wünsche ich unserer liebenswerten Heimat eine gute Entwicklung, Gottes Segen in eine erfolgreiche Zukunft und ein herzliches „Glück auf“!

Ihr Altlandrat Armin Nentwig

Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach vom 1. Mai 2002 - 30. April 2008

Kommunaler Zusammenschluss

Seit der kommunalen Gebietsreform vor 50 Jahren in Bayern zählen 27 Gemeinden zum Landkreis Amberg-Sulzbach - darunter befinden sich die Städte Auerbach i. d. OPf., Hirschau, Schnaittenbach, Sulzbach-Rosenberg und Vilseck sowie die Märkte Freihung, Hahnbach, Hohenburg, Kastl, Königstein, Rieden und Schmidmühlen. Die weiteren Gemeinden sind Ammerthal, Birgland, Gebenbach, Ebermannsdorf, Edelsfeld, Ensdorf, Etzlwang, Freudenberg, Hirschbach, Kümmersbruck, Illschwang, Neukirchen, Poppenricht, Ursensollen und Weigendorf. Um die Verwaltungen zu optimieren und von Ressourcenvernetzungen zu profitieren, haben sich die Gemeinden Hahnbach/Gebenbach, Königstein/Hirschbach, Illschwang/Birgland und Neukirchen/Etzelwang/Weigendorf zu Verwaltungsgemeinschaften zusammengeschlossen. Heute sind rund 103.000 Menschen auf 1256 Quadratkilometern im schönem Amberg-Sulzbacher Land zuhause.

Herausragende wirtschaftliche und kulturelle Fortschritte

Erleichtert und stolz blickt Landrat Richard Reisinger auf den erfolgreich vollzogenen Strukturwandel im Landkreis von der Montanindustrie hin zum High-Tech-Standort. „Glücklicherweise war der Niedergang des Bergbaus und der Stahlverhüttung in der Maxhütte zugleich ein Startschuss zu zukunftsweisendem Neuen, zu wirtschaftlichem Aufschwung, der sich in allen Teilen des Landkreises - wenn auch mit unterschiedlicher Dynamik - implementiert hat. So ist es gelungen, sich von der Monostruktur zu lösen hin zu einer Branchenvielfalt, die uns für etwaige strukturelle Krisen weniger anfällig und insgesamt robuster macht.“ Heute ist das Amberg-Sulzbacher Land geprägt von innovativen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen und zukunftsorientierten Technologien. Die Erinnerung an die Geschichte des Landkreises als einstiges Ruhrgebiet des Mittelalters wird vielerorts lebendig gehalten, etwa im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern im Kulturschloss Theuern, auf den Maffeischächten in Auerbach sowie durch rührige Bergknappenvereine (zum Teil mit Musikkapellen) und heimatgeschichtlichen Initiativen.

Ortsfeuerwehren als Zeitzeugen

Viele eingemeindete Orte sind weiterhin sichtbar und sowohl im Selbstbewusstsein als auch in der zum Teil nostalgischen Erinnerung der Menschen präsent. Gute Zeitzeugen sind dafür die 115 Ortsfeuerwehren des Landkreises. In ihnen leben ein Stück weit die Kultur und der Zusammenhalt der ehemaligen selbstständigen Gemeinden fort. Landrat Richard Reisinger: „Und wir lernen schnell, dass ein Vilshofener nicht gleich ein Riedener, ein Emhofer nicht gleich ein Schmidmühlener, ein Haselmühler nicht gleich ein Kümmersbrucker und ein Thanheimer nicht gleich ein Ensdorfer ist.“

Herausforderungen für die Zukunft

Die älter werdende Gesellschaft mit Menschen aus verschiedensten Ländern und Kulturkreisen, die fortschreitende Digitalisierung sowie die klimatischen Veränderungen sind nur einige der Herausforderungen, mit denen der Landkreis Amberg-Sulzbach umgehen muss. Landrat Richard Reisinger nennt sie „Triebfedern für Politik und Gesellschaft, immer wieder neu den Kompass zu überprüfen, Änderungen vorzunehmen, neue Wege zu beschreiten und sich neuen Herausforderungen zu stellen“. Ein Beispiel dafür ist die Ausrichtung der regionalen Automobilzulieferindustrie auf die neuen Antriebsmodi.

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