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30.12.2020

In Senioren- und Pflegeeinrichtungen wird vorrangig geimpft

Aufgrund begrenzter Impfstoff-Ressourcen noch keine Termine in den Impfzentren möglich – aber Menschen können sich online vormerken lassen

Amberg-Sulzbach. Am Mittwoch wurden im Landkreis Amberg-Sulzbach 19 neue COVID-19-Fälle registriert. Damit stieg die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie im März dieses Jahres auf 2.310. Die 7-Tages-Inzidenz für den Landkreis ist leicht rückläufig und liegt laut Robert Koch-Institut derzeit bei 132,0. Insgesamt starben bisher 86 Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Unterdessen laufen die Impfungen gegen das Virus weiter, berichtet Landrat Richard Reisinger. Gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes genießt die Impfung vulnerabler Gruppen oberste Priorität. Hierzu gehören die Bewohner und das Personal von Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Menschen über 80 Jahre sowie medizinisches Personal, das im ambulanten Pflegebereich tätig ist.

Aufgrund der noch begrenzten Ressourcen an Impfstoff wird momentan laut Landrat Reisinger vorrangig in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern geimpft. Aus diesem Grund sind aktuell auch noch keine Terminvereinbarungen in den BRK-Impfzentren in Sulzbach-Rosenberg und Amberg möglich.

Immer wieder stehen jedoch kurzfristig kleine Impfstoffmengen als Rückläufer aus den Einrichtungen zur Verfügung, die verimpft werden können, vermeldet BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller. Der BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach hat hierfür eine Vormerkliste eingerichtet, in die sich impfwillige Bürger mit einem Anspruch auf Schutzimpfung höchster Priorität eintragen können.

Die Eintragung ist ausschließlich online unter folgendem Link möglich: https://lamapoll.de/vormerkung-impftermin-amberg-sulzbach/.  

Sofern kurzfristig Impftermine frei werden, melden sich die Impfzentren telefonisch bei den auf der Vormerkliste eingetragenen Menschen.

Sobald ausreichend Impfstoff vorhanden ist, können dann auch direkt Termine vereinbart werden, verspricht Schaller. Die Öffentlichkeit wird hierüber schnellstmöglich in Kenntnis gesetzt.

Im Januar informiert Landrat Richard Reisinger mithilfe der Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach zudem per Brief alle über 80-Jährigen im Landkreis, die gemäß der Impfverordnung des Bundes zur Impfgruppe der höchsten Priorität gehören, über die Möglichkeit, sich impfen zu lassen und im Impfzentrum anzumelden. Die Anmeldung wird künftig telefonisch oder online möglich sein. Landrat Richard Reisinger lädt die Senioren ein, das Impfangebot anzunehmen. „Nur dadurch können wir die Pandemie flächenwirksam bekämpfen“, sagt der Landkreischef.

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