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Pressemitteilung vom 07.07.2017
Kategorie: Veterinäramt
Veterinäramt Amberg-Sulzbach informiert: Schweinepest in Tschechien
Keine Gefahr für den Menschen!

Amberg-Sulzbach. Bei einem Wildschwein wurde in Tschechien, rund 250 Kilometer südöstlich von Prag, die Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt. Das Veterinäramt am Landratsamt Amberg-Sulzbach bittet deshalb Landwirte, Jäger, Viehhändler und Transporteure, bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, um das Risiko einer Einschleppung in unsere Schweinebestände zu verhindern. Eine gesundheitliche Gefährdung des Menschen ist jedoch nicht gegeben.

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine hochansteckende, in der Regel tödlich verlaufende, mit inneren Blutungen einhergehende Erkrankung der Haus- und Wildschweine, für die alle Altersgruppen empfänglich sind. Das ASP-Virus ist in allen Körperflüssigkeiten und Geweben infizierter Tiere nachweisbar und weist eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen auf. Um einer ASP-Infektion vorzubeugen, gibt es weder Impfstoffe oder Arzneimittel noch eine Behandlungsmöglichkeit. Im Fall infizierter Hausschweinebestände müssen diese getötet und unschädlich beseitigt werden. Daher ist es besonders wichtig, dass eine Seucheneinschleppung in unsere Hausschweinebestände vermieden bzw. möglichst rasch erkannt wird.

Das Veterinäramt Amberg-Sulzbach rät deshalb:

Hygieneregeln beim Betreten der Ställe und Futterlagerung sind konsequent zu beachten und einzuhalten. Tierbestände sollten von Fremdpersonen möglichst nicht betreten werden.

Jäger sind aufgerufen, keine Schlacht- und Speiseabfälle auf Luderplätzen oder Kirrungen auszubringen und verendete Tierkörper, oder vor dem Erlegen auffällige Wildschweine dem Veterinäramt zu melden, sodass eine Untersuchung auf ASP erfolgen kann. Kein illegales Verfüttern oder unsachgemäßes Entsorgen von Speiseabfällen.

Bei der Wildschweinjagd ist Hygiene hinsichtlich des Aufbruchmaterials wichtig. Unter Umständen sind Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen. Bei Jagdaufenthalten im Ausland ist Vorsicht geboten, da eine Verschleppung der Afrikanischen Schweinepest auch über Jagdtrophäen, Kleidungsstücke oder Schwarzwildprodukte denkbar ist.

Schweinehalter sollten jeglichen Kontakt zwischen Hausschweinbeständen und Wildschweinen vermeiden. Dies gilt auch für den indirekten Kontakt über Gegenstände.

Viehhändler und Transporteure sind aufgerufen, nach Durchführung von Schweinetransporten die Transportfahrzeuge besonders gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Ausländische Arbeitnehmer aus ASP-betroffenen Ländern (Sizilien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Russland) sind entsprechend aufzuklären.

Für weitere Auskünfte steht das Veterinäramt unter der Telefonnummer 09621/39-663 zur Verfügung.



 
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