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Info für Erhebungsbeauftragte

Erhebungsbeauftragte (m/w/d) zur Durchführung des Zensus 2022 für den Landkreis Amberg-Sulzbach gesucht

Im Jahr 2022 findet aufgrund gesetzlicher Vorgaben der EU und des Bundes ab Mai bundesweit eine Zählung der Bevölkerung, Gebäude und Wohnungen statt. Der Landkreis Amberg-Sulzbach sucht zur Durchführung der Zensus-Befragungen bereits jetzt Erhebungsbeauftragte (Interviewer und Interviewerinnen). Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bereits jetzt vormerken lassen.

Als Erhebungsbeauftragte werden Sie im Rahmen der stichprobenartigen Hausbefragungen eingesetzt. Dazu wird Ihnen nach Möglichkeit ein wohnortnaher Erhebungsbezirk mit ca. 150 zu befragenden Personen im Landkreis Amberg-Sulzbach zugeteilt.

Vor Ort stellen Sie die Existenz der dort wohnenden Personen fest und befragen diese (in der Regel mittels digitalem Endgerät, welches zur Verfügung gestellt wird). Bei steigenden Pandemiefällen ist eine alternative Lösung vorgesehen.

Für die Befragten besteht dabei eine gesetzliche Auskunftspflicht.

Die Befragungen erfolgen im Zeitraum vom 16. Mai bis Ende Juli 2022. In der Zeiteinteilung sind Sie frei, die Befragungen können bzw. sollen auch abends oder am Wochenende durchgeführt werden.

Für die Ausübung dieses Ehrenamtes sollten Sie lediglich volljährig sein und die Bereitschaft haben, im Frühjahr 2022 an einer eintägigen Schulung teilzunehmen.

Für diese Tätigkeit erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung (je Interview 4 bis 10 Euro plus weitere Auslagenerstattung). Diese wird vom Bayerischen Landesamt für Statistik nach dem Stand der Befragungen ausbezahlt.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, sich beim Zensus 2022 zu beteiligen, können Sie sich mit einem Online-Formular für den kommenden Zensus 2022 vormerken lassen. Sie werden dann Ende dieses Jahres von der Erhebungsstelle Zensus 2022 kontaktiert.

Sollten Sie interessiert sein, aber noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns.

 

FAQ für Erhebungsbeauftragte

Häufig gestellte Fragen von Erhebungsbeauftragten (FAQ)


1. Werde ich als EB Bediensteter des Landkreises?

  •  Nein, nach Mitteilung des LfStat üben die EB eine ehrenamtliche Tätigkeit aus, für die lediglich eine Aufwandsentschädigung vorgesehen ist, eine Anstellung beim Landkreis ist damit nicht verbunden.

2. Wer kann EB werden?

  • Nach Mitteilung des LfStat vom 17.09.2021 müssen EB Beauftragte zum Zensusstichtag 15. Mai 2022 volljährig sein, zur Verschwiegenheit schriftlich verpflichtet sein, einen Wohnsitz in Deutschland vorweisen können, telefonisch und möglichst per E-Mail erreichbar sein und über gute Deutschkenntnisse verfügen (Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil).

3. Wie hoch ist die Aufwandsentschädigung für EB?

  • Laut Mitteilung des LfStat vom 12.08.2021 liegt der Betrag zwischen 4 EUR (vollständiges Ziel 1 Interview je AP) und 10 EUR (vollständiges Ziel 1und Ziel 2 Interview über mobiles Endgerät je AP).
    Das LfStat schätzt pro 100 Interviews ca. 700 bis 800 EUR an Aufwandsentschädigung.

4. Werden Auslagen erstattet?

  • Nach Mitteilung des LfStat vom 12.08.2021 werden Auslagen über ein frei editierbares Feld im mobilen Endgerät (wird vom LfStat gestellt) abgerechnet. Hierzu zählen zunächst eine Corona-Hygiene-Pauschale, mit der sich EB Masken und Desinfektionstücher kaufen können. Für Telefonate erfolgt eine pauschale Erstattung in Höhe von 10 EUR (bei persönlicher Befragung) bzw. 40 EUR (bei telefonischer Befragung) – für die gesamte Erhebungszeit. Eine Wegekostenerstattung erfolgt in Anlehnung an das Bayerische Reisekostengesetz (also ÖPNV Fahrkarte in tatsächlicher Höhe, PKW 0,35 EUR/km, Motorrad/Motorroller 0,15 EUR/km, Moped/Mofa 0,09 EUR/km, Fahrrad 0,06 EUR/km). Die Abrechnung erfolgt mit dem LfStat.

5. Wie werden die Aufwandsentschädigungen ausbezahlt?

  • Die Aufwandsentschädigung wird laut Mitteilung des LfStat vom 12.08.2021 vom LfStat in drei Raten nach Stand der Interviews direkt ausbezahlt (Beginn und Ende der Erhebung und eine Zwischenauszahlung. Die Auslagen sollen vom EB bei Rückgabe der Unterlagen mit Belegen geltend gemacht werden, so dass eine Erstattung mit der nächsten Abrechnung möglich ist.

6. Zählt die Aufwandsentschädigung zu den steuerpflichtigen Einnahmen?

  • Nein – das LfStat weist mit Schreiben vom 17.09.2021 darauf hin, dass die Aufwandsentschädigung für ehrenamtlich tätige Erhebungsbeauftragte nach § 20 Abs.3 Satz 2 Zensusgesetz 2022 nicht der Besteuerung nach dem Einkommenssteuergesetz unterliegt.

7. Wie viele Interviews sind zu führen?

  • Laut Mitteilung des LfStat hat ein EB im Schnitt 150 Personen zu befragen (teils nur Personenbefragung, teils Personen- und Gebäudeerhebung).

8. Gibt es wegen der Corona-Pandemie ein Hygiene-Konzept für die EB?

  • Ja. Nach Mitteilung des LfStat vom 16.09.2021 wird das LfStat ein empfehlendes Hygiene-Konzept für die EB erstellen, dass die EB bei Durchführung der Befragungen beachten sollten.

9. Wie werden die Daten an die Erhebungsstelle übertragen?

  • Den EB werden über die Erhebungsstelle vom LfStat beschaffte Tablets für die Befragungen zur Verfügung gestellt. Nach Beendigung der individuellen Befragung ist auf dem Endgerät die Übersendung der Antworten an die Erhebungsstelle vorgesehen. Bitte nutzen Sie diese Funktion immer zeitnah, da die Erhebungsstelle diese Daten komplett weiterbearbeiten muss und so ein Stau von gemeldeten Daten der EB vermieden werden kann.

10. Wo werden die EB eingesetzt?

  • Jedem EB wird ein bestimmter Bezirk zugewiesen. Nach Möglichkeit sollen die EB die Befragungen wohnortnah durchführen können. Dies ist jedoch stark davon abhängig, aus welchen Orten die EB kommen, die sich zur Verfügung stellen.

11. Findet der Zensus auch bei wieder steigenden COVID Erkrankungen statt?

  • Ja.
    Nach dem derzeitigen Kenntnisstand werden die Befragungen wie geplant durch persönliche Gespräche – unter Beachtung des erwähnten Hygiene-Konzepts – durchgeführt.
    Als mögliches Alternativ-Szenario wird jedoch auf telefonische Befragungen umgeschwenkt, wenn die Inzidenzen im Landkreis auf über 100,0 steigen. Die Entscheidung hierüber wird bis spätestens 3 Wochen vor dem Befragungsstichtag 15. Mai 2022 gefällt.

12. Besteht eine Unfallversicherung?

  • Nach Mitteilungen des LfStat vom 10.09.2021 und vom 17.09.2021 sind die Erhebungsbeauftragten im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit gesetzlich unfallversichert (§ 2 Abs. 1 Nr. 10a i.V.m. § 8 Abs.1 und 2 SGB VII). Vom Versicherungsschutz umfasst sind sämtliche Tätigkeiten, die in einem sachlichen Zusammenhang mit der verpflichteten Tätigkeit als Erhebungsbeauftragte/r stehen sowie die Wege zum Ort der Tätigkeit und zurück nach Hause (Wegeunfälle).


13. Besteht eine Haftpflichtversicherung?

  • Nach Mitteilung des LfStat vom 10.09.2021 sind die EB nicht über ihre ehrenamtliche Tätigkeit haftpflichtversichert

14. Werden die Aufwandsentschädigungen auf staatliche Leistungen wie Hartz IV, Sozialhilfe, EU Rente etc. ganz oder teilweise angerechnet?

  • Nach Mitteilung des LfStat vom 12.08.2021 ist die Aufwandsentschädigung – auch ggf. teilweise- bei der Bemessung von Sozialleistungen zu berücksichtigen. Dies hängt im Einzelfall von der Höhe der Leistungen und der Aufwandsentschädigungen ab. Ob und ggf. in welcher Höhe die Aufwandsentschädigung anrechnungsfrei behalten werden kann, ist im Einzelnen bei der zuständigen Leistungsstelle zu erfragen.

15. Den EB werden über die Erhebungsstelle vom LfStat beschaffte Tablets für die Befragungen zur Verfügung gestellt. Was passiert, wenn Tablets beschädigt werden oder verloren gehen?

  • Laut Mitteilung des LfStat vom 12.08.2021 und vom 17.09.2021 soll der EB bei Verlust oder Beschädigung des Tablets den vom LfStat beauftragten externen Dienstleister kontaktieren (Daten werden mit Aushändigung des Tablets bekannt gegeben). Hierfür wird eine Hotline geschalten, so dass der Defekt/Verlust protokolliert werden und ggf. ein neues Gerät zur Verfügung gestellt werden kann. Außerdem ist die Erhebungsstelle in Kenntnis zu setzen (E-Mail oder schriftlich), so dass nach ggf. nach mehrmaligen Verlusten/Beschädigungen die Auslieferung von weiteren Geräten gestoppt werden kann. Der EB haftet für alle Schäden die fahrlässig oder vorsätzlich verursacht werden (ggf. eine private Haftpflichtversicherung).

16. Benötigen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes eine Nebentätigkeits-Genehmigung?

  • Nach Mitteilung des LfStat vom 12.08.2021 ist die Wahrnehmung öffentlicher Ehrenämter (Art. 81 Abs.2 Satz 2 BayBG) keine Nebentätigkeit, die Tätigkeit ist aber vor der Aufnahme dem unmittelbaren Dienstvorgesetzten schriftlich anzuzeigen

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