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09.05.2005

Unglaublich: Einweg-Spritzen im Wertstoffsack

Amberg-Sulzbach. (usc) Abfälle und Wertstoffe werden nicht immer korrekt getrennt. In den meisten Fällen schadet dies der Umwelt, nicht aber direkt dem Menschen. Was den Mitarbeitern des Amtes für Abfallwirtschaft am Landratsamt Amberg-Sulzbach aber vor kurzem unterkam, zeugt nach Meinung der Behörde von purer Verantwortungslosigkeit, die bei der Beseitigung potentiell gefährlicher Abfälle an den Tag gelegt wurde.

Nach längerem landeten wieder Einwegspritzen in Kunststoffsammelsäcken eines Wertstoffhofes. Nicht bedacht hat vermutlich der oder die Abfallbesitzer(-in), was die Folge solch unbedachten Handelns sein kann. Die Säcke werden Mitarbeitern des Landkreises auf dem Wertstoffhof umgeschichtet und vom beauftragten Entsorgungsunternehmen weitertransportiert. Beim Hantieren der Säcke kann es vorkommen, dass sich Mitarbeiter des Wertstoffhofes oder die Fahrer des Abfuhrunternehmens hin und wieder einmal an unkorrekt eingelagerten scharfkantigen oder spitzen Gegenständen verletzen.

Ist dieser Gegenstand nun aber eine Spritze, und ist diese mit einem Erreger infiziert, so kann bereits ein einziger Stich Auslöser für eine schwere Krankheit sein. Durch solche Art von Abfällen sind die damit in Berührung kommenden Mitarbeiter in höchstem Maße gefährdet, was Verletzungen und Infektionen angeht, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. "Vermutlich eine Arztpraxis im Umkreis scheint das kleine Einmaleins der Abfallentsorgung nicht zu kennen, denn ärztliches Material muss den Vorschriften zufolge in stich- und bruchsicheren und verschlossenen Behältern entweder als Restmüll über die Restmülltonne oder durch Direktanlieferung bei der Müllumladestation in Witzlhof entsorgt werden", schreibt das Landratsamt.

„Mit Blick auf die Mitarbeiter der Wertstofferfassung, die mit diesen Säcken hantieren müssen, ist das Verhalten des oder der Abfallbesitzer in höchstem Maße unverantwortlich“, so das Amt für Abfallwirtschaft. Landrat Armin Nentwig wurde bereits von dem Vorgang informiert.

Fälle wie diese tauchen nach Mitteilung des Landratsamts zum Glück selten auf. Das Amt für Abfallwirtschaft appelliert aber an das Verantwortungsbewusstsein der Abfallbesitzer, solche gefährlich werdenden Abfälle der ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen. Auskünfte hierzu erteilt das Amt für Abfallwirtschaft des Landkreises unter den Telefonnummern 09621/39-147 oder 39-307 oder der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf unter 09431/631-259.

    

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