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02.07.2013

Süchtige kommen zu Wort - Ausstellung "Einfach menschlich" im Landratsamt

Amberg. Ein Baum mit vielen verzweigten Ästen und auf jedem Ast steht eine Sucht: Alkoholsucht, Magersucht, Eifersucht um nur drei Beispiele zu nennen; die Liste mit Süchten lässt sich aber beliebig verlängern. Die Wanderausstellung „Einfach menschlich - von Menschen mit Süchten“ des Vereins Suchtprävention und Genesung nimmt sich dieses Themas an. Seit Dienstag gastiert die Ausstellung nun im Landratsamt Amberg-Sulzbach.

Zu Wort kommen dabei ehemalige Süchtige. Sie und auch ihre Angehörigen präsentieren die etwas andere Ausstellung und zeigen, wie sie den Weg gefunden haben, ohne Sucht zu leben. Das gute an der Ausstellung ist, und das betonte der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Roland Brey bei der Eröffnung, dass „sie ohne den erhobenen Zeigefinger zum Nachdenken anregt“. Und die Vergangenheit zeigt tatsächlich: an den Orten, an denen die Ausstellung bereits Station gemacht hat, waren laut Gerhard Fleischmann vom Suchtarbeitskreis Schüler durchaus „betroffen und auch nachdenklich“.

Kein Wunder, denn die Ausstellung „Einfach menschlich“ zeigt erlebbar und erfahrbar, wie wir in die Suchtspirale geraten können. Fragen wie „was ist Sucht?“, „kann jeder süchtig werden?“, „gibt es harmlose Süchte?“, „ab wann bin ich süchtig?“, „was ist das Gefährliche an Sucht?“, „was kann ich tun?“ begleiten die Besucher der Ausstellung. Diese sind eingeladen, sich mit dem Teufelskreis Sucht auseinander zu setzen oder mit den Ausstellungsleitern Klaus Haschberger und Freia von Hennings, die als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und Klassen- und Gruppenführungen anbieten, zu sprechen. Dabei geht es darum, sich Gedanken zu Wegen aus der Sucht und einem Leben ohne Abhängigkeit zu machen.

Die Ausstellung wurde vom Verein „Suchtprävention und Genesung“ gestaltet und wird von der DAK, dem bayerischen Gesundheitsministerium und der Sieglinde-Nothacker-Stiftung Regensburg unterstützt. Die Ausstellung richtet sich vor allem an junge Menschen ab 14 Jahren aber natürlich auch an Erwachsene. Angesprochen werden sollen Eltern und Jugendliche, Schüler und Lehrer, Süchtige und Nicht-Süchtige.

Noch bis 12. Juli gastiert die Ausstellung im Landratsamt Amberg-Sulzbach (Foyer Zeughaus) und vom 17. bis 25. Juli im Foyer des LCC in Sulzbach-Rosenberg. Angeboten werden 90-minütige Führungen für Schulklassen der Jahrgangsstufen 9-11, aber auch interessierte Jugend- und Erwachsenengruppen aus Vereinen und Verbänden können ihr Interesse an Führungen anmelden.

An zwei Ausstellungstagen (Dienstag, 9. Juli 2013, in Amberg / Donnerstag, 18. Juli 2013, in Sulzbach-Rosenberg) sind Erwachsene und Jugendliche ab 17 Uhr zum Besuch der Ausstellung eingeladen. Im Anschluss daran (bis 18.30 Uhr) haben dann Einzelbesucher die Möglichkeit, die Ausstellung anzusehen. Sollten sich Interessierte finden, wird um 18.30 Uhr auch eine moderierte Führung angeboten. Der Eintritt ist frei.

Schulklassen oder Gruppen, die sich für eine Führung interessieren, erhalten nähere Informationen beim Landratsamt Amberg-Sulzbach, Gesundheitsamt, Irene Hug oder Gerhard Fleischmann, Tel. 09621/39-669 oder per E-Mail gesundheitsfoerderung@amberg-sulzbach.de.

Ausstellung
Die "Macher" der Ausstellung: Dr. Karl Sauer (Sieglinde-Nothacker-Stiftung), Klaus Haschberger (Ausstellungsleiter), Freia von Hennings (Ausstellungsleiterin), Dr. Roland Brey (Leiter Gesundheitsamt), Gerhard Fleischmann (Suchtarbeitskreis), Irene Hug (Gesundheitsamt)
 
Ausstellung
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