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Oberpfalz dual: Beruf und Studium im Doppelpack

 

 

Amberg-Sulzbach. Ausbildung oder doch studieren? Vor dieser Frage steht so mancher junge Mensch. Dabei schließt das eine das andere keineswegs aus. Auch an der Staatlichen Berufsschule Sulzbach-Rosenberg wird demnächst das duale Studium Büromanagement und Bachelor angeboten. Eine entsprechende Vereinbarung der Kooperationspartner wurde nun in Sulzbach-Rosenberg unterzeichnet.

 

Der Berufsschulstandort Sulzbach-Rosenberg erfährt eine neuerliche Stärkung. Der neueste Coup nennt sich Kaufmann/-frau für Büromanagement im Verbundstudium mit Betriebswirtschaft (B.A.) oder Handels- und Dienstleistungsmanagement (B.A.); anders formuliert: die Kombination einer betrieblichen Ausbildung mit einem Studienabschluss. „Für besonders zielstrebige, leistungsbereite und leistungsfähige Studenten, die parallel zum Studium einen Abschluss in einem dualen Ausbildungsberuf erlangen wollen, stellt dies ein Doppelqualifizierungsangebot dar“, betonte Landrat Richard Reisinger beim Pressetermin an der Berufsschule Sulzbach-Rosenberg.

 

Los geht’s ab dem Wintersemester 2019/2020. Dann bietet das Staatliche Berufliche Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg die Möglichkeit an, duale Studenten des Ausbildungsberufs Kaufmann-frau im Büromanagement zusätzlich schulisch zu fördern. „Hierdurch soll den Absolventen das bestmögliche Ergebnis für die IHK-Abschlussprüfung sowie eine solide Vorbereitung auf das Studium ermöglicht werden“, erklärte Schulleiter Bernhard Kleierl. Die Schule achte dabei im Bereich Qualitätssicherung vor allem auf die Kommunikation mit dualen Partnern und bindet diese aktiv in den Bildungsprozess mit ein. Kooperationspartner sind in diesem Studienmodell die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden und die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg sowie die Industrie- und Handelskammer Regensburg für Oberpfalz / Kelheim und die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz.

 

Die Vorteile für die Studierenden liegen auf der Hand. Binnen kürzester Zeit können sie ihre Ausbildung abschließen und einen Hochschulabschluss machen. Während dieser Zeit erfahren sie eine optimale berufliche Ausbildung und Vorbereitung auf die Prüfung im bewährten dualen System, unterstützt durch ein Online-Lernangebot. Unternehmen profitieren von der Bindung der Studierenden an das Unternehmen sowie von der langfristigen Personalentwicklung zur Besetzung von Führungspositionen.

 

Im ersten Jahr des Ausbildungskonzeptes bleiben die Studierenden im Unternehmen und besuchen 2 Tage/Woche die Berufsschule. Nach dem ersten Ausbildungsjahr legen sie den ersten Teil der Abschlussprüfung ab. Die Vorbereitung auf die Prüfung erfolgt dabei in enger Abstimmung mit der Berufsschule. Der zweite Teil der Abschlussprüfung erfolgt am Ende des dritten Jahres. Ein gutes Jahr später kann dann die Bachelorarbeit abgegeben werden.

 

Im ersten Jahr des Ausbildungskonzeptes bleiben die Studierenden im Unternehmen und besuchen 2 Tage/Woche die Berufsschule. Nach dem ersten Ausbildungsjahr legen sie den ersten Teil der Abschlussprüfung ab. Die Vorbereitung auf die Prüfung erfolgt dabei in enger Abstimmung mit der Berufsschule. Der zweite Teil der Abschlussprüfung erfolgt am Ende des dritten Jahres. Ein gutes Jahr später kann dann die Bachelorarbeit abgegeben werden.

 

Hintergrundinformationen:

Zugangsvoraussetzungen für das Verbundstudium sind ein Ausbildungsplatz in einem Unternehmen sowie ein Studienplatz an einer kooperierenden Hochschule. Die Bewerbung erfolgt etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn bei den Unternehmen. Die Bewerbung um einen Studienplatz an einer der Partner-Hochschulen im Frühjahr/Sommer vor Studienbeginn. Im ersten Jahr sind rund 72 Berufsschultage vorgesehen. Im zweiten und dritten Jahr gibt es Online-Lernangebote und ein spezielles Prüfungsvorbereitungsangebot.

 

 


Oberpfalz dual
V.li.: Prof. Dr. Andrea Klug (Präsidentin OTH Amberg-Weiden), Thomas Feyrer (Lehrkraft BSZSURO und Mitentwickler des Konzepts), Prof. Wolfgang Baier (Präsident OTH Regensburg), Sabine Märtin (Leiterin OTH Professional OTH Amberg-Weiden), Landrat Richard Reisinger, Ralf Kohl (IHK Regensburg), Schulleiter Bernhard Kleierl, Wolfgang Reif (HWK Niederbayern-Oberpfalz), Walter Schütz (Regierung der Oberpfalz)
    

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