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24.05.2005

Nicht ohne Mumpsimpfung nach England reisen!

Amberg-Sulzbach. (usc) Aus aktuellem Anlass empfiehlt das Gesundheitsamt am Landratsamt Amberg-Sulzbach dringend eine Mumps-Impfung. Der Appell zur Impfung richtet sich vor allem an junge Leute, die als Austausschüler nach England gehen wollen.

Nach Mitteilung des Gesundheitsamts hat eine Mumpsepidemie in England dieses Jahr bereits zu über 29.000 Mumpserkrankungen geführt. Hauptsächlich erkrankt sind nicht geimpfte Jugendliche. Mumps ist in aller Regel eine gutartige Viruserkrankung, die über Tröpfcheninfektion übertragen wird.

Die Mehrzahl der Infizierten entwickelt nach Darstellung des Gesundheitsamts typischerweise Fieber und leidet an einer ein- oder doppelseitigen Speicheldrüsenentzündung, die sehr schmerzhaft sein kann. Insbesondere bei Jugendlichen und Erwachsenen kann die Mumpserkrankung jedoch auch zu schweren Verläufen mit Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, der Schilddrüse, der Eierstöcke sowie der Hoden führen. Eine weitere seltene Komplikation ist eine Hirnhautentzündung mit möglichen Dauerschäden. Eine Erstinfektion während einer Frühschwangerschaft ist mit einer erhöhten Abortrate verbunden.

In diesem Zusammenhang weist das Gesundheitsamt Amberg daraufhin, dass alle Jugendlichen, die im Rahmen eines Schüleraustausches, eines Studienaufenthaltes, einer Sportveranstaltung oder eines Urlaubes einen Aufenthalt in England planen, gegen Mumps geschützt sein sollten.

Geschützt ist, wer Mumps durchgemacht hat oder gegen Mumps geimpft ist. Wer keinen Schutz hat, sollte sich unbedingt impfen lassen. Nach Angaben des Leiters des Gesundheitsamtes Amberg, Dr. Roland Brey, steht für die Impfung ein gut verträglicher Dreifach-Impfstoff zur Verfügung, der auch gegen Masern und Röteln schützt.

Zwei Impfungen sind für einen zuverlässigen und lang anhaltenden Schutz erforderlich. Betroffene sollten sich an Ihren Haus- oder Kinderarzt wenden. Impfungen werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen, Praxisgebühren fallen nicht an.

    

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