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30.05.2005

Klare Vorschriften für das Abbrennen von Sonnwendfeuern

Amberg-Sulzbach. (usc) Nach altem Brauch werden im Juni in vielen Orten des Landkreises wieder Sonnwendfeuer entzündet. Damit dabei aber keine Unfälle passieren, hat das Landratsamt wichtige Hinweise zusammengestellt, die unbedingt beachtet werden sollten.

So bedarf das Errichten und Betreiben einer offenen Feuerstätte oder eines unverwahrten Feuers in einer Entfernung von weniger als 100 Meter zum Wald der Erlaubnis durch das Landratsamt. Anträge dazu sind schriftlich an das Sachgebiet 51, zu Händen Frau Schöberl, zu richten.

Das Feuer ist der zuständigen Gemeinde anzuzeigen; Polizei und Feuerwehr sind zu verständigen. Um die Feuerstätte herum ist auf einem mindestens drei Meter breiten Streifen alles brennbare Material zu entfernen. Ferner muss um die Feuerstelle ein Graben bis zum Mineralboden gezogen werden.

Für Notfälle müssen ausreichend Wasser und geeignete Geräte (Schaufeln, Spaten, Gefäße) zum Auslöschen des Feuers zur Verfügung stehen. Die Feuerstelle ist ständig zu beaufsichtigen. Die Aufsicht hat durch Erwachsene zu erfolgen. Bei starkem Wind ist das Feuer zu löschen. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein.

Brandrückstände sowie Abfälle (Flaschen, Tüten usw.) sind ordnungsgemäß zu beseitigen. Als Brennstoff darf nur naturbelassenes und trockenes Holz verwendet werden. Das Verbrennen von Altholz, insbesondere von Balken, Brettern, Türen, Fenstern, Zäunen, Eisenbahnschwellen etc., von Sperrmüll (z. B. von Möbelstücken), Altreifen, Kunststoffen und von anderen Abfällen ist verboten.

Wie das Landratsamt weiter mitteilt, können Zuwiderhandlungen als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 EUR, unter Umständen jedoch auch als Straftaten geahndet werden. Das Holz für die Sonnwendfeuer darf erst am Tag des Abbrennens aufgeschichtet werden, damit Tiere, die ihren Unterschlupf im Holz gesucht haben, nicht verbrannt werden. Die neu aufgeschichteten Haufen sind vor dem Entzünden nochmals auf das Vorhandensein von Tieren zu untersuchen.

    

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