Im Zeichen der Menschlichkeit
Ehrenamtliche des Bayerischen Roten Kreuzes geehrt
Amberg-Sulzbach. Mit Engagement und Tatendrang helfen und soziale Dienste für Menschen, die in Not sind, umsetzen. Dafür steht das Bayerische Rote Kreuz, kurz BRK. Seit vielen Jahrzehnten leisten auch im Landkreis Amberg-Sulzbach zahlreiche Menschen selbstlos Dienst am Nächsten. Einigen von ihnen, die dem BRK seit 25, 40 und 50 Jahren treu sind, überreichten Landrat Richard Reisinger, BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller und BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann stellvertretend für den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann das Ehrenzeichen für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz in Gold.
Der Landrat dankte den Ehrenamtlichen, die sich in einem „anspruchsvollen Aufgabenfeld“ betätigen, für ihr selbstloses Engagement, welches für ein soziales Miteinander im Amberg-Sulzbacher Land unverzichtbar sei. „Das Bayerische Rote Kreuz ist auf engagierte, hilfsbereite Mitmenschen wie Sie angewiesen und kann seinen Auftrag nur erfüllen, wenn es von ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die ihre Freizeit für die Gesellschaft opfern, tatkräftig unterstützt wird“, so der Landrat, der zugleich auch stellvertretender Kreisvorsitzender des BRK ist.
BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller bezeichnete die Geehrten als echte „Stützpfeiler der Gesellschaft“, deren Engagement fürs Rote Kreuz ganz im Zeichen der Menschlichkeit steht. Dank des BRK mit seinen vielen Ehrenamtlichen könnten die Menschen im Landkreis Amberg-Sulzbach sicher sein, dass ihnen im Notfall auch geholfen werde. Vom BRK-Kreisvorsitzenden Gerd Geismann gab es ebenfalls Lob und Dank. Er bezeichnete die Geehrten als „echte Vorbilder“.
Landrat Richard Reisinger appellierte an die Geehrten, ihre Arbeit zum Wohle der Menschen, die Hilfe benötigen, auch weiterhin mit Energie, Hingabe und Weitsicht fortzuführen.
Die Geehrten im Überblick
25 Jahre: Benedikt Heisig (Wasserwacht Hahnbach), Sabine Kirzdörfer (Bereitschaft Auerbach), Alfons Ostler (Wasserwacht Sulzbach-Rosenberg), Petra Peuker (Bereitschaft Neukirchen), Jan Schönholz (Wasserwacht Kastl), Erhard Segerer, Eva Segerer (beide Wasserwacht Hirschbach) und Pia Wisneth (Wasserwacht Vilseck-Sorghof)
40 Jahre: Norbert Arnold (Bergwacht Amberg), Edmund Goß (Bereitschaft Auerbach), Alexandra Grüter (Wasserwacht Amberg), Stephan Kunert (Bereitschaft Neukirchen), Silke Lindner (Wasserwacht Hirschbach), Edith Pickel (Bereitschaft Neukirchen), Ingrid Scholz (Wasserwacht Hirschau), Claudia Schramm und Heike Seitz (beide Wasserwacht Hirschbach)
50 Jahre: Alois Berger (Wasserwacht Hahnbach), Gabriele Gertler (Bereitschaft Sulzbach-Rosenberg), Dieter Held (Wasserwacht Hirschau), Volker Jung, Gerhard Preuß (beide Wasserwacht Hahnbach), Ludwig Schmid (Bereitschaft Hirschau), Robert Scholz (Wasserwacht Hirschau) und Manfred Wollny (Wasserwacht Hahnbach)
Hintergrund Ehrenzeichen
In Bayern können Helfer aller katastrophenhilfspflichtigen, im Rettungsdienst mitwirkenden freiwilligen Hilfsorganisationen sowie des Technischen Hilfswerks ein staatliches Ehrenzeichen erhalten. Zu diesen Organisationen gehören das Bayerische Rote Kreuz (BRK), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), der Malteser Hilfsdienst (MHD), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Landesverband Bayern des Technischen Hilfswerks (THW).
Das Ehrenzeichen wird als Dienstzeitauszeichnung für 25-jährige,40-jährige und 50-jährige aktive ehrenamtliche Dienstzeit und als Steckkreuz für besondere Verdienste verliehen.