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26.08.2004

Große Verdienste in der Taucherausbildung

Amberg-Sulzbach. In Bayern sind derzeit rund 1.400 Rettungstaucher mit Schein des Roten Kreuzes im Einsatz, darunter auch in den Reihen der Wasserwacht Amberg-Sulzbach. Viele von ihnen haben die Ausbildung bei Cletus Weilner durchlaufen. Dieser Tage stellte er sich bei Landrat Armin Nentwig vor, der die hohe Zahl von Bereitschaftsstunden der BRK-Wasserwacht in den Bädern und Gewässern des Landkreises dankbar hervorhob.

Zwölf Jahre lang fungierte Weilner als Bezirkstauchausbilder für Niederbayern und die Oberpfalz, 23 Jahre als Landesausbilder im BRK-Tauchrettungsdienst. Darüber hinaus hat sich Weilner große Verdienste auch als Berater des DRK im Tauchrettungsdienst erworben. In Bayern sind zurzeit 160 Tauchausbilder der Wasserwacht tätig.

Durch das Rettungstauchen kam Weilner, wie er dem Landrat weiter berichtete, auch zu seinem Hobby, der Untersuchung der Lora und Fauna im oberpfälzer Seenland im Landkreis Schwandorf. Die Entstehung und biologische Entwicklung der Tagebauseen hat der Burglengenfelder von Anfang an verfolgt und dokumentiert. Beteiligt an den Forschungsarbeiten ist Taucherausbilder Alfred Sporrer aus Sulzbach-Rosenberg. Die Präsentation der Ergebnisse plant Weilner für das erste Quartal 2005.

Bereits erschienen ist seine Dokumentation „Die Eiszeitseen des Bayerischen Waldes“. Darin beschreibt Weilner nach über 3.000 Tauchstunden die Entwicklungsgeschichte und den biologischen Stand des Großen und Kleinen Arbersees sowie des Rachelsees. Weilner, der sich auch als Einsatz-Flugzeugführer der Luftrettungsstaffel Bayern engagiert, bot dem Landrat an, entsprechende Unterwasseruntersuchungen im Bedarfsfall auch in den Gewässern des Landkreises durchzuführen.

Landrat Armin Nentwig bedankte sich bei Wilner für das große Engagement bei der Ausbildung von Rettungstauchern. Die Wasserwacht des Landkreises Amberg-Sulzbach hat derzeit rund 2.500 Mitglieder, davon ca. 450 Aktive und 440 Jugendliche bis 16 Jahre.

An Einsatzstunden leisteten die Aktiven im Vorjahr für den Wasserrettungsdienst 4870, für den Naturschutz 301, in der Aus- und Fortbildung 14.378 und sonstige für Einsätze 11.500 Stunden. Dabei führte die Wasserwacht eine Lebensrettung, zwei Sachbergungen und 282 Erste-Hilfe-Leistungen durch.

Mit ihren 13 Ortsgruppen decken die Wasserretter des BRK alle Freibäder und Hallenbäder des Landkreises und der Stadt Amberg ab. Ausserdem wird im Landkreis Schwandorf der Stausee Trausnitz in den Sommermonaten durch wechselnde Wachmannschaften am Wochenende und in den Ferienzeiten bewacht. Mitglieder der Wasserwacht gehen im Sommer außerdem Streife entlang der Sandgruben an der B 85 und überwachen in Auerbach einen Badeweiher.

Die Kreiswasserwacht unterhält einen Wasserrettungszug mit sechs SEG-Gruppen, die bei Hochwasser und größeren Unglücksfällen eingesetzt werden. Die Gruppen können je nach Lage als Tauch- und/oder Bootstrupps ausrücken.


Große Verdienste in der Taucherausbildung
Große Verdienste in der Taucherausbildung
Ein engagierter Tauchausbilder und Unterwasserforscher stellte sich mit Cletus Weilner aus Burglengenfeld beim Landrat vor. Von Weilner stammt auch das Buch "Die Eiszeitseen des Bayerischen Waldes".

    

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