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07.10.2021

Impulsgeber für das Amberg-Sulzbacher Land

Regionalmanagement erhält Anschlussförderung.

Amberg-Sulzbach. Die erfolgreiche Arbeit des Regionalmanagements im Landkreis Amberg-Sulzbach kann auch in den kommenden drei Jahren fortgeführt werden. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert dies mit 347.200 Euro und unterstützt damit den Landkreis, innovative Projekte umzusetzen und die Region weiter voranzubringen. Einen entsprechenden Förderbescheid übergab Staatssekretär Roland Weigert an Regionalmanagerin Katharina Schenk.

Für Landrat Richard Reisinger ist das Regionalmanagement eine wichtige Säule der Zusammenarbeit vor Ort und Instrument zur strategischen Weiterentwicklung des Landkreises Amberg-Sulzbach. „Ich freue mich sehr, dass wir den neuen Förderbescheid erhalten und somit das erfolgreiche Instrument des Regionalmanagements auch in der nächsten Förderphase fortführen können“, wird der Landrat in der Pressemitteilung des Landratsamtes zitiert. Das Regionalmanagement habe viel vor und werde sich dabei verstärkt den Handlungsfeldern Demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit und Regionale Identität widmen. „Eine konkrete Maßnahme hierzu soll die Erarbeitung eines Imagefilms zu den Standortpotenzialen unseres Landkreises werden. Besonders schätze ich auch die Tatsache, dass das Regionalmanagement in der neuen Förderphase einen Beitrag zur Stärkung des digitalen Wandels in der Region leisten möchte und bei der Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen mitwirkt“, so Landrat Reisinger.

In den vergangenen drei Jahren hatte das Regionalmanagement des Landkreises Amberg-Sulzbach bereits einige Projekte realisieren können, so beispielsweise die Durchführung eines Genuss- und Heimatmarktes, bei dem die regionale Wertschöpfung gestärkt und regionale Produkte und Dienstleistungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wurden. Zur Verbesserung der Mobilität im Landkreis und der Stadt Amberg wurde zudem das Mobilitätsverhalten erfasst und Regionalmanagerin Katharina Schenk arbeitet derzeit an der Umsetzung eines intermodalen Mobilitätskonzepts. In einem weiteren Projekt wurde für die erfolgreiche Außendarstellung des Amberg-Sulzbacher Landes eine Markenstrategie erarbeitet und umgesetzt.

„Die Stärkung unserer Regionen durch eine konsequente und unbürokratische Regionalmanagementförderung ist ein zentrales Instrument der bayerischen Landesentwicklungspolitik. Dafür stellen wir in diesem Jahr rund zwölf Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Die regionalen Initiativen können ihre Schwerpunkte bei der Umsetzung der Projekte je nach Herausforderungen flexibel wählen. Das ist eine große Chance für die Initiativen, einen nachhaltigen Beitrag zur regionalen Entwicklung zu leisten“, betonte Staatssekretär Roland Weigert bei der Übergabe des Förderbescheids in München.

Bayernweit fördert das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie nahezu flächendeckend über 60 regionale Initiativen. Ihnen bietet die geltende Richtlinie, die seit Anfang des Jahres in Kraft ist, noch bessere Förderkonditionen und eine wesentlich vereinfachte Antragstellung und Abwicklung. So profitieren Regionen von zusätzlichen Fördermitteln, wenn sie Projekte zum Flächensparen umsetzen. Standorten, die mit gravierenden wirtschaftlichen Umbrüchen und den damit verbundenen Folgen wie etwa einem massiven Arbeitsplatzabbau kämpfen, steht eine Sonderförderung für Transformationsprozesse von bis zu 150.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

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