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Gemeingebrauch

Grundsätzlich ist jede Einwirkung auf ein Gewässer genehmigungspflichtig oder unterliegt einer sonstigen behördlichen Kontrolle. Ausgenommen hiervon ist der sog. Gemeingebrauch.

 Danach kann jeder Grundwasser

  • für den eigenen Haushalt (nur für die üblichen Verrichtungen wie waschen, spülen, kochen; nicht bei Versorgung mehrerer Haushalte oder bei gewerblicher Nutzung wie Vermietung, Gaststättenbetrieben, Lebensmittelbetrieben u.ä.),
  • für den landwirtschaftlichen Hofbetrieb,
  • für das Tränken von Vieh außerhalb des Hofes,
  • zu Zwecken der gewöhnlichen Bodenentwässerung landwirtschaftlich genutzter Grundstücke,
  • für die Gartenbewässerung in geringen Mengen und
  • für das Einleiten von Niederschlagswasser unter Einhaltung der Niederschlagswasserfreistellungsverordnung

ohne wasserrechtliche Erlaubnis nutzen.

Unter den Gemeingebrauch an oberirdischen Gewässern fallen:

  • Baden: Grundsätzlich eröffnet das Bayerische Naturschutzgesetz jedermann unentgeltlichen Zutritt zu allen freien Teilen der Natur, also auch den Uferstreifen. Zugänge zu Gewässern dürfen nur z.B. aus Gründen des Naturschutzes gesperrt werden.
  • Waschen, Tränken, Schwemmen, Schöpfen mit Handgefäßen,
  • Befahren mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft: ausschließlich Ruderboote, kleine Segelboote, Windsurfer, Faltboote u.ä. Motorboote bedürfen einer Genehmigung nach der Schifffahrtsordnung. Auch motorbetriebene Modellboote dürfen auf den Gewässern des Landkreises nicht betrieben werden.

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