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05.11.2021

Doreen Mägerl ist die Neue

Die Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises hat eine neue Leiterin.


Amberg-Sulzbach. Der Job ist anspruchsvoll, aber der Landrat ist sicher, genau die Richtige gefunden zu haben für diese Aufgabe: Mit Doreen Mägerl begrüßte Richard Reisinger die neue Leiterin der Kommunalen Jugendarbeit (KoJa). Sie trat zum 1. September die Nachfolge von Claudia Mai an, die in die vhs Amberg-Sulzbach wechselte, verlautbart das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Aufgewachsen in Hirschau, legte Doreen Mägerl ihren Master in Klinischer Sozialarbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Landshut ab. Großen Stellenwert nahm bei ihr schon immer das Ehrenamt ein. Die Pfarrleitung der KJG Hirschau hatte sie von 2011 bis 2019 inne, nebenbei war sie mit der Entwicklung und Durchführung der Bildungswochen der Bundesfreiwilligen beim BRK Regensburg betraut. Praxiserfahrung sammelte die jetzt 26-Jährige durch Arbeit bei der Medbo-Kinder- und Jugendpsychiatrie-Tagesklinik Amberg, bei Donum Vitae in Regensburg und bei der Lebenshilfe-Frühförderung Amberg.

Was reizt sie an ihrer neuen Aufgabe in der Kommunalen Jugendarbeit? „Möglichkeiten zum Mitgestalten für Kinder und Jugendliche, einen sicheren, selbstgestalteten Wohlfühl-Hafen für sie zu schaffen und Vernetzungen der Jugend entstehen zu lassen“, gibt sie laut Pressemitteilung dazu an. Ein vielseitiges, ansprechendes Programm bestehe ja schon, engagierte und tatkräftige Ehrenamtliche seien in der KoJa und auch den 27 Gemeinden des Landkreises Amberg-Sulzbach vorhanden und unersetzbar. „Planung, Gestaltung, Förderung und Entwicklung von Infrastrukturen in der Jugendarbeit sowie Förderung des Selbstwertgefühls und die strukturelle Verbesserung der Lebenssituation sind Hauptaufgaben der Kommunalen Jugendarbeit“, betont sie.

Doreen Mägerl hat sich einige Ziele gesetzt, die sie auch Landrat Richard Reisinger gegenüber präzisierte: Verbreitung des vielseitigen Angebotes für Kinder und Jugendliche, Identifizierung der Jugendlichen mit ihrer Heimat, Projekte zum Mitbestimmen, die mobile Skateranlage auch im Winter nutzbar machen, und vor allem die Förderung des seelischen Wohlbefindens der Kinder und Jugendlichen in Corona-Zeiten, so die Meldung weiter. Sie werde sich auch viel um die Schnittstelle zum Kreisjugendring und die Geschäftsstelle kümmern und zudem in die Jugendamtsarbeit eingebunden sein, kündigte die neue Leiterin an. Natürlich warten in den 27 Landkreisgemeinden ebenfalls viele Aufgaben: Mit deren Bürgermeistern und Jugendbeauftragten wird Doreen Mägerl eng zusammenarbeiten und den Kommunen in Sachen Jugendarbeit zur Seite stehen.

Landrat Richard Reisinger wünschte ihr viel Erfolg bei dem weiten Betätigungsfeld. „Ich bin überzeugt, dass ihr das bestens gelingen wird und die KoJa ihre gewohnt hohe Qualität sogar noch ergänzen kann.“

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