Inhalt

Heizöllagerung

Welche Anlagen sind anzeigepflichtig?

Wer Heizöl lagert, muss dies rechtzeitig beim Landratsamt Amberg-Sulzbach anzeigen.

Das gilt für alle unterirdischen Heizöllagerungen und solche, die in Wasserschutzgebieten liegen.

Oberirdische Heizöllagerungen bis 1.000 Liter Gesamtvolumen außerhalb von Wasserschutzgebieten sind nicht anzeigepflichtig.

Welche Anlagen sind prüfpflichtig?

Alle unterirdischen Anlagen, also alle Heizölerdtanks und unterirdisch verlegte Rohrleitungen, sind unabhängig von ihrem Volumen prüfpflichtig.

Oberirdische Heizöllagerungen über 10.000 Liter Inhalt sind prüfpflichtig. Wenn der Lagertank innerhalb eines Wasserschutzgebietes liegt, dann ist er prüfpflichtig, wenn mehr als 1.000 l gelagert werden.

X-markierte Felder kennzeichnen die prüfpflichtigen Anlagen

 Gesamtinhalt bis
1.000 l
über
1.000 l
über
10.000 l
über
100.000 l
Oberirdische Heizöllagerung     X X
Oberirdische Heizöllagerung im
Wasserschutzgebiet
  X X X
Oberirdische Heizöllagerung in
Überschwemmungsgebieten
  X
(einmalig)
X X
Unterirdische Heizöllagerung X X X X

Der typische Heizölkellertank, der in einem einsehbaren Auffangraum aufgestellt ist, gilt als oberirdisch. Auch die zugehörigen Rohrleitungen müssen oberirdisch verlegt sein, sonst müssen diese separat geprüft werden.

Neuregelung in Überschwemmungsgebieten

Oberirdische Heizöllagerungen über 1.000 bis 10.000 Liter sind einmalig vor Inbetriebnahme oder nach einer wesentlichen Änderung in folgenden Gebieten prüfen zu lassen:
  • durch Rechtsverordnung festgesetzte Überschwemmungsgebiete

  • Wann und wie wird geprüft?

    Die Heizöllagerung muss vor Inbetriebnahme, bei wesentlichen Änderungen und bei der Stilllegung durch einen Sachverständigen geprüft werden. Außerdem muss sie während des Betriebs wiederkehrend alle 5 Jahre, bei unterirdischen Lagerungen in Wasserschutzgebieten alle 2 1/2 Jahre geprüft werden.

    Der Betreiber der Heizölverbraucheranlage muss den Sachverständigen selbst und rechtzeitig beauftragen. Das Landratsamt Amberg-Sulzbach überwacht die termingerechte Prüfung prüfpflichtiger Anlagen.

    Der Sachverständige erstellt nach Durchführung der Prüfung einen Prüfbericht, in dem er festgestellte Mängel beschreibt und sie in 3 Kategorien einteilt (geringe, erhebliche oder gefährliche Mängel). Der Betreiber erhält das Original des Prüfberichts, die zuständige Verwaltungsbehörde in der Regel einen Abdruck.

    Der Betreiber ist verpflichtet, Mängel unverzüglich durch einen Fachbetrieb oder selbst, so-weit dieser die Anforderungen an einen Fachbetrieb erfüllt, beheben zu lassen oder zu beheben. Bei erheblichen Mängeln ist eine Nachprüfung durch den Sachverständigen gesetzlich vorgeschrieben, der Betreiber wird zudem vom Landratsamt Amberg-Sulzbach, Sachgebiet Wasserrecht zur Mängelbehebung aufgefordert, die Ausführung der Mängelbehebung und Anlagennachprüfung wird von der Wasserrechtsbehörde überwacht.

     

    Ansprechpartner

     

    weitere Informationen und Formblätter

    Kontakt
    Landratsamt Amberg-Sulzbach
    Wasserrecht
    Schloßgraben 3
    92224 Amberg

    Tel.: 09621/39-508 (rechtlich)
    Tel.: 09621/39-229 (fachlich)
    Fax: 09621/37605-346
    eMail: wasserrecht@amberg-sulzbach.de
    Url: www.amberg-sulzbach.de/wasserrecht/
    Öffnungszeiten
    Montag, Dienstag, Donnerstag
    08:00 bis 16:00 Uhr

    Mittwoch und Freitag
    08:00 bis 12:00 Uhr

    Terminvereinbarungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

     
    Kontakt
    Landratsamt Amberg-Sulzbach
    Schloßgraben 3
    92224 Amberg
    Tel: 09621 / 39-0
    Fax: 09621 / 39-698
    eMail: poststelle@amberg-sulzbach.de
    De-Mail:
    poststelle@amberg-sulzbach.de-mail.de

    » Infos - Elektronische Kommunikation
    Social Media
    Besuchen Sie uns auch auf
    Öffnungszeiten
    Montag, Dienstag, Donnerstag
    08:00 bis 16:00 Uhr

    Mittwoch, Freitag
    08:00 bis 12:00 Uhr
    Terminvereinbarungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. (gilt nicht für die Zulassungs- und Führerscheinstelle)