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Schweinepest - Erkennen und Vorbeugen

Die Schweinepest ist eine ansteckende, fieberhaft verlaufende, virusbedingte Seuche. Sie befällt Haus- und Wildschweine. Auf den Menschen ist Schweinepest nicht übertragbar. Die Krankheit ist unheilbar. Im Seuchenfall ist der gesamte Tierbestand zu töten und unschädlich zu beseitigen. Diese wirtschaftlichen Schäden werden verschärft durch großflächige Schutzzonen mit strengen Handels- und Transportverboten. Hauptüberträger der Schweinepest sind Schweine, die das Virus bereits ausscheiden, bevor sie sichtbare Krankheitsanzeichen zeigen.

Man unterscheidet 2 Formen der Schweinepest:

1. Klassische Schweinepest

Bei der klassischen Schweinepest (KSP) handelt es sich um ein Pestivirus (behülltes RNA-Virus) aus der Familie der Flaviviridae. Es besteht enge Antigenverwandtschaft zum BVD-Virus und Borderdisease-Virus, was zu Kreuzreaktionen in der Diagnostik führen kann.

2. Afrikanische Schweinepest

Bei der Afrikanischen Schweinepest (ASP) handelt es sich um ein Arbovirus (behülltes DNA-Virus) aus der Familie der Asfaviridae. Von Bedeutung ist bei dieser Form der Schweinepest, dass die Virusübertragung auch über Zecken erfolgt. Im Übrigen sind die beiden Krankheitsformen klinisch nicht voneinander zu unterscheiden.

Das Infektionsspektrum erstreckt sich auf Haus- und Wildschweine

Die Klassische Schweinepest ist die Krankheitsform, welche in Europa vorherrschend ist. Im Jahr 2004 sind allerdings auch ASP-Ausbrüche auf Sardinien festgestellt worden.

Hauptinfektionswege

  • Direkter oder indirekter Kontakt mit infizierten Schweinen, virushaltigem frischem Schweinefleisch oder Schweinefleischprodukten
  • infiziertes Sperma, intrauterine Übertragung
  • Vektoren: Personen, andere Haustiere, Vögel, Schadnager und Wildschweine, im Falle der ASP auch Zecken

Risikofaktoren

Besondere Ansteckungsgefahr für Schweine besteht durch illegale Verfütterung von Speisabfällen an Hausschweine, Mülldeponien, Abfälle tierischer Herkunft von Campingplätzen, Parkplätzen bzw. zugängliche Abfallplätze von Rastplätzen, Schlachtbetrieben, Kirrungen oder Luderplätze als Infektionsquellen insbesondere für Wildschweine, die derzeit als wichtigstes Erregerreservoir in Europa gelten.

 

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